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Freiwillige Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Seelingstädt, Sa, gegr.1940

 

    FFW Seelingstädt, Schmiedestraße 8, 04687 Seelingstädt

 

 

 

Seelingstädt, 29.06.2016

Wir über uns!

 

Die FF Seelingstädt ist ein kleine Ortsfeuerwehr der Stadt Trebsen.

Gegründet wurde sie 1940 auf Grund der Kriegsgeschehnisse. Man wollte auf diese Weise einer erneuten Zwangsverpflichtung durch die damaligen zuständigen Organe entgehen.

Eine Pflichtfeuerwehr gab es bereits vordem.

Damals fanden sich 11 Kameraden zusammen, die weiter nichts hatten, außer primitiven Hilfsmitteln und „Mut zum Risiko“.

Mittlerweile haben wir schon die dritte Gesellschaftsreform durchgemacht und es gibt uns immer noch. Eines aber ist konstant geblieben, nämlich unser Zusammenhalt, unsere Solidarität, mit einem Wort: unsere Kameradschaft.

Heute gehören der FF Seelingstädt 30 Kameraden an, davon sind 20 in der Einsatz-, darunter 3 Frauen, und 10 in der Alters- und Ehrenabteilung.

Viele Mal herrscht dennoch Personalnot, da einige Kameraden im gesamten deutschen Sprachraum arbeitsmäßig unterwegs sind.

Im Jahr 2010 haben wir eine Jugendfeuerwehr mit 7 „Kleinen Helden“ gegründet. Ein Jahr später hat sich die Anzahl mehr als verdoppelt. Heute liegt die Zahl bei derzeit 10 Jugendlichen .

Wir veranstalten aber auch übers Jahr verteilt mehrere Feuer, Fahrradtour und Vergnügen.

Seit nunmehr 10 Jahren pflegen wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit der gleichnamigen FF Seelingstädt aus Thüringen.

Danke für die 2,5 Minuten Aufmerksamkeit beim Lesen!

 

Danksagung 2016

 

Seelingstädt, den 1. März 2017:

 

Förderverein Freiwillige Feuerwehr Seelingstädt / Sachsen e.V.

 

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ singen die Narren. Für die Mitglieder des am 1. März aus der Taufe gehobenen Fördervereins fängt jedoch erst alles an. Nach längeren Überlegungen, Gesprächen und Planspielen haben wir den Schritt in die juristische Selbstständigkeit gewagt. Unser Förderverein hat derzeit 25 Mitglieder, u. a. der HV Seelingstädt. Unser Wirken in der Zukunft wird sich nicht nur auf die materielle und finanzielle Unterstützung der Einsatzabteilung beschränken. Die Nachwuchsgewinnung sowie die Kameradschafts- und Traditionspflege werden genauso auf unserer Agenda stehen. Aber auch der Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den anderen Vereinen und Einrichtungen wird eine große Bedeutung zuteil. Wir werden weiter verlässliche Partner beim Maibaum setzen, beim Dorffest, beim Speichertag, beim Martinsumzug, bei der Speicherweihnacht u. v. m. sein. Sollte Interesse bestehen, so sprechen Sie uns an. Ich erinnere an den Spruch von Karl Graupner: „Steh nicht da um zu zuschauen, fass mit an um aufzubauen“.

Bernd Möbius

 

 

Seelingstädt, den 28. Januar 2018

Respekt

 

 

Ich gehöre der Spezies von Menschen an, welche das Internet mit seinen ganzen Portalen eher skeptisch betrachten, geschweige denn, sich darin frei bewegen können. Sicherlich kann man um ein vielfaches schneller an Informationen gelangen, aber man bekommt leider auch ungewollt alles Unwesentliche und auch Schund mit geliefert. Umso erfreuter war ich dieser Tage, als ich auf einen kurzen Beitrag der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft stieß. In ihm wurde erzählt und aufgeführt, wie Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Rettungswesens in ihrer Arbeit behindert werden. Behinderung durch fehlende Rettungsgassen auf Autobahnen, Behinderung durch Gaffer und Handyfilmer und in immer mehr zunehmender Weise Behinderung in Form von Anpöbelei und tätlichen Übergriffen. Respekt? Wo? Allen Einsatzkräften mein größter Respekt für ihr Engagement, für ihr selbstloses Eintreten, für ihre Bereitschaft in Not zu helfen. Im vergangenen Jahr wurden 4400 tätliche Übergriffe gegenüber Einsatzkräften registriert. Müssen Einsatzkräfte Angst haben, an der Hilfeleistung gehindert zu werden. Werden in Zukunft genügend Helfer zur Stelle sein bei dem fehlenden Respekt? Liebe Leser, wie viele Male würden Sie sich beleidigen lassen, wie viele Male würden Sie jemanden helfen wollen mit der Angst im Hinterkopf, dass evtl. Sie das nächste Opfer von Gewalt sein könnten? Ich unterstütze aus vollsten Herzen diesen Kurzfilm der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft.

Respekt? Ja Bitte!

 

Bernd Möbius

Feuerwehrmann

 

 

 

Baumaßnahmen am Gerätehaus 2018

Nicht ohne unsere Fahne

 

Am 17. Februar 2018 war es so weit, die Feuerwehrkameraden aus Seelingstädt räumten ihr Quartier, um den anrückenden Handwerkern, das Gerätehaus mit völliger Baufreiheit zu übergeben. Wie bereits berichtet, werden am Gerätehaus in den nächsten 10 Wochen umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Für uns als Einsatzabteilung stellt es eine Herausforderung dar, einerseits die gesamte Ausrüstung in der Turnhalle, andererseits das Löschfahrzeug auf den Hof einer Autowerkstatt untergebracht zuhaben. Durch separate Aufgabenverteilung im Alarmierungsfall können wir nach wie vor ohne jede Zeitverzögerung zum Einsatz ausrücken. Nachdem das Gerätehaus völlig leer war, wurde unsere Fahne eingeholt und am neuen Standort in der Grimmaer Straße gehisst. Sie soll auch der Bevölkerung zeigen „Wir sind noch da“. Voller Ungeduld erwarten wir natürlich die Fertigstellung der Baumaßnahme, um aus unserer derzeitigen Asylunterkunft in die „alte Heimat“ Schmiedestraße 8 zurückkehren zu können. Viele Hände schnelles Ende. Bei der Beräumung und beim Umzug wurden wir tatkräftig unterstützt von der Jugendfeuerwehr, dem Förderverein und vom Bauhof der Stadt Trebsen. Danke dafür und Danke dem OBI Markt in Grimma für die kostenlose Überlassung eines Transporters. Wir werden das in uns gesetzte Vertrauen erfüllen und auch in dieser sicher nicht einfachen Bauzeit immer zur Stelle sein, wenn wir gerufen werden. Sankt Florian wacht über uns.

 

Bernd Möbius

Vorstand Förderverein

 

 

http://www.lvz.de/Region/Grimma/Instandsetzung-des-Feuerwehrgeraetehauses-Seelingstaedt-wird-teurer-als-geplant

 

1. VEREINSAUSFAHRT

Verinsausfahrt

 

 

Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Seelingstädt, Sa. beging am 1. März 2018 seinen ersten Geburtstag recht unspektakulär. Wir können uns aber schon mehrere Erfolgsveranstaltungen im vergangenen Jahr auf die Fahne schreiben. Neben der Unterstützung von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr wollen wir auch unsere außerordentlich gute Kameradschaft nicht zu kurz kommen lassen. Und so kam es dazu, dass uns der Bus am Sa., den 14.4. ins Vogtland fuhr. Frühmorgens gab es noch einige Skeptiker, ob denn das Wetter auch wirklich alle Versprechungen der Vorhersage einhält. Aber je näher wir unseren Ziel kamen, desto mehr zeigte sich die Sonne. Beim ersten Ziel in Tannenberg nützte uns die Sonne herzlich wenig, da wir in einem alten Zinnbergwerk 80 m unter Tage waren. Wir wurden Zeugen einer gleichzeitig laufenden Rettungshundeausbildung des DRK und der Feuerwehr. Im Bergwerg gibt es 365 Tage im Jahr konstant 6° Celsius bei einer sehr hohen Luftfeuchte. Eine sehr interessante Führung durch kilometerlange Stollen bis hin zu einen unterirdischen See. Dort erwartete uns schon der Berggeist. Was alle für eine Attrappe hielten und dementsprechende laute Witze machten, erwies sich dann aber, zum lauten Entsetzen unserer weiblichen Teilnehmer, als sehr lebendig. Einige unserer Kameraden mussten sogar eine Bergtaufe über sich ergehen lassen. Zum Schluss gab es noch in einem besonderen Stollen frischgebackenes Bergbrot mit Schinken und Glühwein. Der war auch nötig, denn die Kälte und Nässe saß uns Allen nach 2 Stunden in den Gliedern. Jetzt wurde Ziel 2 angefahren, das 1. Vogtländische Feuerwehrmuseum in Lengenfeld. Auch hier wieder eine mit viel Akribie und Enthusiasmus aufgebaute und gepflegte Ausstellung, wo wir zum Teil unsere eigene technische Entwicklung mit verfolgen konnten. Der spontanen Einladung des WL von Lengenfeld zur Besichtigung des neuen Gerätehauses und der Einsatztechnik konnten wir nicht widerstehen. Nach diesem ungeplanten Abstecher musste unser Busfahrer auch schon wieder Gas geben, denn wir wurden ungeduldig an Ziel Nr. 3 erwartet. Das bedeutendste Bauwerk des Vogtlandes, die größte aus 26 Mio. Ziegelsteinen bestehende Brücke der Welt, die Göltzschtalbrücke nahm uns voll in ihren Bann. Wir erfuhren wieder viel Wissenswertes bei der Führung. Jetzt war der Tag so gut wie rum und wir liebäugelten schon mit dem Abendbrot. Doch bis dahin waren es noch einige Kilometer auf der Autobahn. Da jedoch mussten wir uns in Geduld üben, denn wir gerieten in eine Vollsperrung wegen eines PKW Brandes, welch Ironie des Schicksals. Endlich angekommen im Brauhotel zum Abendbrot in Hartmannsdorf genossen wir das rustikale Flair der Einrichtung und natürlich die Mahlzeit. Wir haben an diesen Tag auf so vielen Hochzeiten getanzt, wie man so schön sagt, da kommt`s auf die letzte auch nicht mehr drauf an. Unsere Wartezeit auf der A72 wurde in Hartmannsdorf mit einer echten Hochzeit vergolten. Auch hier tanzten natürlich einige mit. Danach wurde es deutlich ruhiger im Bus. In Seelingstädt angekommen, gab es das erste Mal das Phänomen, so dass keiner mehr ins Gerätehaus einrücken wollte. Alle waren geschafft, und dennoch, es war ein wunderschöner Tag, Balsam für unsere Kameradschaft und unseren Zusammenhalt.

 

Bernd Möbius

Vorstand Förderverein

 

Alles hold macht der Mai!

 

 

In diesem Jahr wurde der Maibaum schon am 30. April an seinen an gestammten Platz auf der Wiese vor dem Speicher aufgestellt. Los ging es 18:30 Uhr. Die Kameraden gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr formierten sich zu einer Marschformation vor ihrem Interimsdomizil, der Turnhalle. Nach dem Startschuss (fast schon Kanonenschlag) setzte sich der Zug mit Baum und Krone in Bewegung, natürlich nicht ohne unsere Fahne. Am Speicher warteten schon viele Besucher und Zuschauer auf das Spektakel, welches mit dem Marsch “Alte Kameraden“ musikalisch untermalt wurde. Nach Anbringen der Krone wurde der Maibaum gestellt und Meldung an den Bürgermeister Stefan Müller gemacht. Er begrüßte das Oberdorf gleichermaßen wie das Unterdorf. Neben vielen Wünschen überraschte der Bürgermeister alle Anwesenden noch mit der Mitteilung, dass in die Bausache „Trebsener Straße“ langsam Bewegung komme. Spontaner Applaus. Nicht nur die Anrainer der Straße gehen jetzt mit der Hoffnung schwanger, evtl. den Baubeginn noch zu erleben und am Ende schneller zu sein als die Baustelle BER.

Die Maibaumstellung und Einholung im Herbst ist eine gemeinsame Aktion des Heimat- und Feuerwehrfördervereines. Wir freuen uns über den immer größer werdenden Zuspruch bei den Besuchern und über eine neu entstandene Tradition. Ich möchte mich bei allen aktiv Beteiligten bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an Hertha Trupke, die seit Jahren die Krone mit Buchsbaum bindet und mit bunten Fransen ausschmückt, und jedes Jahr ein bisschen schöner. Danke Hertha. Unterdessen warten die Kameraden ungeduldig auf die Fertigstellung und Freigabe des neuen alten Gerätehauses. Ich bin mir sicher, dass uns beim Rückumzug viele helfende Hände zur Seite stehen werden.

 

Bernd Möbius

Förderverein Freiwillige Feuerwehr Seelingstädt,Sa. e.v.

Maibaum 2018